Indien

Das Erste was einem auffällt, wenn man nach Indien kommt, sind die vielen Menschen und die Hektik. Es wimmelt vor Menschen. In Chennai liegt sehr viel Unrat, fast in jeder Ecke, außer in den reichen Vierteln. Die 5 Sterne-Hotels sind eher wie 3 Sterne oder auch 2 Sterne-Hotels. Bei dem Fisherman‘s Cove Hotel bei Mahabalipuram war leider zu diesem Zeitpunkt ein Ölteppich auf dem Meer und in dem Hotel selber waren sehr viele Raben, die dann auch immer frecher wurden und alles voll kackten. Die Inder sind sehr freundlich, aber manchmal drängeln sie sich vor. Indien ist auch irgendwie ein Macho-Land. Es gibt einen sehr, sehr großen Unterschied zwischen arm und reich. Wenn die Monsum-Zeit in Süd-Indien beginnt, also von Juni bis Ende November säuft Süd-Indien ab, im wahrsten Sinne des Wortes. Das passiert, weil Indien kaum eine Kanalisation besitzt, aber auch weil wirklich sehr viel Regen fällt.

Manche Plätze sind schon schön, aber manche sind genau das Gegenteil. Das indische Essen ist relativ lecker. Je nach Geschmack, also wenn man scharfes Essen mag, aber auf Dauer wird es langweilig. Die Hotels haben ein Preisniveau wie in Deutschland. Alles ausserhalb der Hotels ist sehr günstig. Man sieht sehr viele Kühe und manchmal auch ein paar Ziegen am Strassenrand stehen und auch mitten auf der Strasse. Man darf auch nicht das Wasser aus dem Wasserhahn trinken, weil es nicht so sauber ist wie das Wasser bei uns. In Indien haben wir auch ein Waisenhaus besichtigt. Die Kinder freuen sich sehr, wenn man ihnen Spielzeug gibt oder Schulsachen oder auch Kleidung, aber auch so freuen sie sich sehr. Man kann das Waisenhaus, aber auch monatlich mit Geld unterstützen. Auch bei Mahabalipuram gibt es eine sehr schöne Tempel-Anlage. Daneben konnte man sehr viele Sachen kaufen, die typisch indisch sind, wie zum Beispiel kleine oder große Steinfiguren.

Auf indisch heißt danke: nandri und hallo: nanamaste